Der Film-Reviews Thread

Der Titel spricht eigentlich für sich. Hier gibt es Infos zu Filmen und Serien und alles andere was irgendwie dazu passt. Schaut mal im Zitate raten Thread vorbei!

Der Film-Reviews Thread

Beitragvon Horatio » 25.07.2005 19:25

Hi, ich weiß es gab so einen Thread schonmal, aber diesmal wird er hoffentlich länger Bestand haben. Zur Klärung was dieser Thread eigentlich soll:
Hier könnt/sollt ihr eure Reviews zu Filmen reinstellen, von denen ihr denkt "Man, davon muss ich den anderen erzählen!".
Hinweis: Es wäre schon, wenn eure Berichte zu den Filmen, mehr als nur ein kleiner Dreizeiler wären.

Film-Index:
B:
- Batman Begins (Horatio)

D:
- Das Mädchen aus dem Wasser (NomiS23)
- Das Parfum (NomiS23)
- Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit (NomiS23)

G:
- Grindhouse - Death Proof / Planet Terror (Hedbang)

L:
- L4YER CAKE (Horatio)

S:
- Snakes On A Plane (Saaataaan)
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Das Mädchen aus dem Wasser

Beitragvon NomiS23 » 05.09.2006 08:28

Bild

Das Mädchen aus dem Wasser

Kurzinhalt:
Nach "Signs" der nächste Kinostreifen von Shyamalan.
Shyamalan versucht erneut eine unglaubliche Geschichte in die reale Welt zu portieren, diesmal ist es eine asiatische Gutenachtgeschichte. Das interessante an dieser Portierung, die Geschichte wird nicht nur erzählt, sie passiert den Zuhörern. Ein Wesen aus der blauen Welt, das Narf „Story“ rettet den designierten Hausmeister Cleveland vor dem Ertrinken und Gerät dabei selbst in die Schusslinie ,denn es muss wieder in die blaue Welt zurück. Wie bei den Gebrüdern Grimm gibt es auch in dieser asiatischen Nachgeschichte eine böse Partei.
Cleveland kann hier wieder neuen Mut fassen und das Narf retten, die gute Nachtgeschichte kann ihm dabei ungemein helfen, hier treten dann auch alle anderen Charaktere, darunter auch der Regisseur selbst, in Erscheinung.

Charakterentwicklung:
Cleveland der Hausmeister ist einem Apartmentkomplex zugeteilt, während er seine täglichen Aufgaben erledigt, führt er nach und nach weitere Rollen ein. Jeder hat seinen gewissen Part, doch die Protagonisten zu Beginn sind nicht die Helden des Endes. Hier zeigt der Film seine Schwäche, die für die Rettung des Narfs wichtigen Personen treten erst zum Ende mit wenigen Auftritten in Erscheinung.
Gehen wir davon als, dass der rote Faden des Film die Rolle des Hausmeisters ist, sind die ihm nahestehenden Rollen gut entwickelt, gehen wir jedoch davon aus, dass die Rettung des Narfs Priorität hat, ist die Charakterentwicklung fast als schwach zu bezeichnen.

Kamera:
Der Film lebt von seinen vielen Close Ups der Charaktere, es scheint als würde der Film mit einer einfachen Handkamera gedreht worden sein. Die Qualität des Bildes ist gut, es sieht vom Bild her nicht aus wie einem Homevideocam, die Kamerawinkel jedoch erwecken diesen Eindruck.

Sound:
Bis zur Hälfte des Films ist fast keine Musik zu hören. Ich möchte hier vielleicht als Vergleich Shining heran ziehen (lief halt rein zufällig letztens ;) ). Während bei Shining Spannung durch Musik erzeugt wird, wird die Spannung hier nur über das Bild transportiert. Zum Ende des Films, wenn es an die Rettung des Narfs geht tritt immer mehr Musik in Erscheinung, die an altbekannte Klänge erinnert die auch schon in anderen Shyamalan Filmen zu finden waren.

Fazit:
Die Personen die mit mir den Kinosaal verließen, bekundeten direkt, dass dies Ihr schlechtester Film ever war. Diese Meinung teile ich jedoch nicht. Ich war von „Signs“ und "Village" enttäuscht, dieser Film reißt jedoch einiges raus.
Eine direkte Empfehlung kann ich nicht aussprechen, dieser Film ist Geschmackssache. Es ist kein Horror, kein Krimi, keine Komödie… es ist ein bunter Mix aus diesen Elementen. Wer aber auf den Stil von Shimalayan steht wird vieles mögen aber bestimmt auch etwa vermissen. Die große, nicht bedachte Wendung ist in diesem Film nicht zu finden.[/img]
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Das Parfum

Beitragvon NomiS23 » 14.09.2006 08:05

Bild

Das Parfum

Inhalt:
Jean-Baptiste Grenouille ist mit einem außergewöhnlich gutem Geruchssinn geboren worden. Diesem verdankt er seine Ausbildung zum Parfumeur, doch es reicht ihm nicht, nur den Duft von Blumen zu konservieren. Er will das perfekte Parfum schaffen und das ist der Duft schöner Frauen. (abu) - uci-kinowelt.de

Charakterentwicklung:
Der Film lebt und fällt mit seiner guten Romanvorlage. Die Protagonisten sind gut entwickelt. Jedoch manche Rolle die mit Grenouille in Verbindung steht, stirbt plötzlich, was jedoch quasi der "Running Gag" des Film ist. Viel gibt es eigentlich nicht zu sagen, jeder Charakter fügt sich nahtlos in die Geschichte ein, wobei jedoch die Rolle des Bischofs, für die Zeit in der dieser Film spielt, schlecht entwickelt ist. Ich kenne das Buch nicht, und gehe eigentlich in der Annahme das die Kirche im Mittelalter eigentlich eine größere Rolle spielt.

Sound:
Der instrumentale Soundtrack läuft nahezu durchgehend im Hintergrund und unterstützt das Bild sehr gut. Manch eine Spannung wird auch über die Musik transportiert. Eine Gänsehaut stellte sich leider nicht bei mir ein.

Bild:
Das WidescreenBild ist angenehm scharf. Bildstörungen fielen, in der UCI - Kinowelt, nicht auf. Selbst das Zeichen für den Bildrollenwechsel ist nicht bemerkbar. Der Film ist auch beim Bild sehr detailverliebt. Grenouille ist ein Geruchsmensch, was sich auch im Bild widerspiegelt. Wird ein Duft erhascht, oder verbindet sich der Geruch einer Frau, mit einer Rose oder eine Mirabelle, weil diese es berührt, spielt die Kamera ausgiebig mit diesem Detail.
Aber auch Fans von atemberaubenden Totalen wie bei Herr der Ring werden begeistert sein, denn auch mit diesen Einstellungen geizt "Das Parfum" nicht.
Gore findet ihr hier kaum. Wieso zum Beispiel Indira von Brosis aus der Weltpremiere rannte, weil der Film so grausam sei, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich PR.
Bei Grenouilles Geburt, auf dem mittelalterlichen Fischmarkt von Paris, wird dargestellt wie eklig dieser ist. Das war es jedoch schon mit Gore in diesem Film. Der Rest ist "hübsch" und farbenfroh.

Fazit:
Absolute Empfehlung. Es gibt zwar einige Dinge die mich persönlich stören. (Wieso bringt er die Frauen um,jede Frau wäre doch begeistert dass der Meister der Gerüche ein Parfüm mit Ihrem Duft machen will etc.) aber sie machen den Flair des Films aus und schließlich ist dieser Film eine verzaubernde Romanverfilmung und keine knallharte Doku, also auf einige fantastische Dinge muss man sich schon einlassen.
Ansonsten kann ich mich über nichts beschweren. Bild toll, Ton toll, Story und Charaktere im Großen und Ganzen super.

Noch n Trailer dazu:

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Snakes On A Plane

Beitragvon Saaataaan » 15.09.2006 14:20

Bild

Super Film!
Also ich spar mir hier jetzt jegliches Fachgelaber wie tolle Kameraführung und so weiter.

Story: Ein Surfer namens Sean Jones (Nathan Phillips), beobachtet den Mord an einem armen Schlucker, der von nem asiatischen Ober-Macker mit nem Basey verkloppt wird. Das kriegen dessen Unter-Macker mit und Sean ist nun in Lebensgefahr. Sam L. Jackson rettet in Person von Special FBI Agent Neville Flynn den Surfer und überredet ihn, gegen den asiatischen Fiesling auszusagen. Sie fliegen also von Honululu oder so nach LA um dort die Verhandlungen zu starten. Der asiatische Ober-Bösewicht checkt das aber und will den Zeugen natürlich um jeden Preis tot sehen. Er verfrachtet also unmengen Schlangen unbemerkt an Bord und besprüht diese dämlichen Blumenketten, die die Airline jedem Passagier umgehangen hat mit Pheromonen, die die Schlangen verrückt machen. Den Rest kann man sich dann ja denken.
Im Endeffekt kommt der asiatische Mafiosi nicht mal mehr über das erste Viertel des Films vor und es geht nur noch um die Schlangen, das Flugzeug heil runter zu bringen und ein Gegengift für die nur halbtoten Passagiere zu finden.

Schaut euch den Film mit Kumpels und am besten ein paar Bier an, dann macht der wirklich Spaß, denn einige Sprüche und Szenen sind einfach göttlich. Gebt kein Geld für Kino aus, aber ladet ihn euch runter und wenn ihr mal wieder Bock auf null Anspruch und nur stumpfe Unterhaltung weil total Bescheuert habt, zieht ihn euch rein.

P.S.: Ich hätte mir allerdings einen besseren Soundtrack gewünscht. Mit Whitesnake, Slash's Snakepit, Alice Cooper und Pantera... ;)

Hier noch ein paar wichtige Rahmeninformationen zum Film:

Hier der erste Entwurf des offiziellen Werbeplakats:
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Wichtige Instruktionen für die Schauspieler, da nur mit echten giftigen, aggressiven und mit pheromonen aufgestachelten Schlangen gedreht wurde (man sieht auch, dass das im Film alles echte und keine schlecht animierten Schlangen sind):
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Und hier das offizielle Shirt-Design zum Film:
Bild

Ausserdem ist eine Comic-Serie geplant:
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(\_/)
(O.o) This is Bunny. Copy Bunny to your signature
(> <) to help him achieve world domination.
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Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

Beitragvon NomiS23 » 04.01.2007 01:11

Bild

Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

Inhalt
Eigentlich gehört FBI-Agent Doug Carlin nicht zu den Menschen, die an die Liebe auf den ersten Blick glauben. Aber dann verliebt er sich Hals über Kopf in eine vollkommen fremde Frau, die ihm fortan nicht mehr aus dem Kopf geht. Er sieht sie sogar in seinen schrecklichen Visionen eines Terroranschlags auf New Orleans, bei dem sie unter den Opfern ist. Trotz seiner Vorahnungen kann Carlin die Katastrophe nicht verhindern. Doch er will nicht aufgeben und findet in seiner Verzweifelung tatsächlich einen Weg, in die Vergangenheit zu reisen, um den Anschlag und damit den Tod der schönen Fremden zu verhindern. (j.b.) http://www.uci-kinowelt.de

Charakter
Denzel Washington und Paula Patton sind die zwei Protagonisten um die sich der Film hauptsächlich dreht. Val Kilmer und weitere bekannte Stars sind in diesem Film auch zu finden doch machen nicht solch eine Entwicklung durch wie Washington and Patton. Die obere Beschreibung der UCI Kinowelt trifft den Film leider gar nicht. Denzel Washington als Doug Carlin erlebt den Terroranschlag auf eine Fähre. Seine ersten Minuten werden in einer Zeitlupe gezeigt, sein Gang sein Gesichtsausdruck, sein Äußeres verdeutlichen was für ein harter Kerl er sein soll. Auch die ersten Toten erschrecken Ihn nicht. Er läßt sich in seinen Ermittlungen nicht von Gefühlen beeinflussen bis er die Leiche von Paula Patton entdeckt. Auf eine subtile Art und Weise wird vermittelt dass etwas in Doug passiert. Man merkt nicht das er sich verliebt, doch sein Blick wird weicher und nachdenklicher, er muss die verstümmelte Hand halten, er schmeckt ihre Haut, er berührt sanft ihre Lippen. Paula Patton ist zwar tot doch diese Detailverliebtheit beim Zeigen der Leichen verdeutlicht den Charakter Paula Pattons, Claire Kuchever. Auch die ersten Bilder der lebenden Patton sind weich, detailverliebt. Paula Pattons ist für Doug so sehr liebenswert dass er die Vergangenheit ändern möchte. Alle Anderen Charaktere sind so gehalten, dass sie zwar da sind und den Film rund halten, sie dürfen auch ab und zu eine Witz aussprechen, einen Seitenhieb austeilen oder auch Geständnisse aussprechen es sind aber Denzel Washington und Paula Patton die den Film ausmachen.

Sound
Den Sound zu beschreiben fällt mir sehr schwer. Die Musik, wenn mal eine zu hören ist, unterstützt das Bild und die Handlung aber drängt sich nciht in den Vordergrund. Es ist kein HipHop, kein Gesang oder ähnliches auszumachen nur moderne Klassikklänge. Die restliche Soundkulisse ist für einen Actionfilm wie diesen, im Stil von Lethal Weapon, Die Hard etc. üblich. Pompöse Explosionen in Bild und Ton, digitale Effekte werden gezeigt und mit mit Musik unterstützt etc. aber Gänsehaut oder sowas ist nicht zu erwarten.

Bild
Das Bild ist auf einem durchweg guten Niveau. Selbst die runden Zeichen im oberen Rand für einen Rollenwechsel sind nicht auszumachen. Die Farben sind nie sonderlichen grell sondern immer warm und Sanft gehalten besonders wenn Paula Patton zu sehen ist. Selbst wenn Computergrafik gezeigt wird, oder Warnsignale zu sehen sind wird es nicht sonderlich grell.

Fazit
Ich war sehr skeptisch diesen Film zu besuchen. Vor mehreren Tagen hat Einslive eine Kritik zu diesem Film gesendet die besagte, dass man bei diesem Film nicht besonders nachdenken, sondern nur unterhalten lassen solle. Daraufin habe ich mir auch gedacht, dass ich nicht noch einen hirnlosen Actionfilm sehen möchte, der auch noch versucht das Paradoxon der Zeitreise zu erzählen. Am Anfang wurde dies durch im Film Gesagtes auch weiter unterstützt. Man darf aber nicht auf viele solcher Sätze reinfallen. Ein Tipp, welche Behörde will schon offenbaren dass sie eine Zeitmaschiene besitzen. Wer das erstmal verstanden hat, wird merken dass dieser Film nicht wirklich fahrlässig mit dem Zeitreisenproblem umgeht sondern einige Gedankenarbeit hinter der Handlung steckt. Wer sich das bewußt gemacht hat wird leider aber auch feststellen wie das Ende um Doug, Denzel Washingtons Rolle, aussehen müßte. Der Film war für mich am Ende so spannend wie schon lange kein Film mehr und hat für mich das wirklich Interessante, nämlich das Paradoxon der Zeitreise, gut erzählt.

Seite
Offizielle Seite

Media
Trailer:


Clip:


Interviews:


Interview Denzel Washington:


weiterer Clip:


und noch ein Clip:
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"Grindhouse" from Tarantino and Rodriguez

Beitragvon Hedbang » 08.01.2007 11:40

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The Kings are back! Nachdem Kill Bill nicht so der Hammer war verucht Tarantino es wieder vom Neuen und das wie schon
bei "From Dusk Till Dawn" mit Robert Rodriguez. Der Film beinhaltet gleich zwei Filme! Ein Mal "Death Proof" von Tarantino
und ein Mal "Planet Terror" von Rodriguez.

Death Proof
Cast: Kurt Russel, Rosario Dawson (Sin City, Men In Black 2, Alexander, Clerks 2), Vanessa Ferlito (CSI: NY),
Rose McGowan (Charmed) und Michael Parks (den unverständlichen Texas Ranger aus From Dusk Till Dawn 1 & 3
und Kill Bill 1 & 2).
Story:
Vorsicht Spoiler (Bitte klicken!)
„Stuntman Mike“, Hauptcharakter des Films, fährt mit seinem „todsicheren“ Auto durch die Gegend und tötet mit diesem
seine Opfer. Im ersten Teil des Films hat er dabei die Mädchengruppe bestehend aus Jungle Julia, Shanna und Arlene,
auch Butterfly genannt, im Visier.

Nach einer Einführung in das Leben dieser drei Mädchen fahren diese zu einer Mexiko-Bar, geführt von Warren, und warten
dort auf ihre Freunde. Die ganze Zeit über werden sie dabei vom am Tresen sitzenden Stuntman Mike beobachtet
und belauscht. Zudem lernt Stuntman Mike dabei die ebenfalls am Tresen sitzende Pam kennen; sie wurde versetzt
und fragt nach einer Mitfahrgelegenheit. Stuntman Mike bietet ihr an, sie auf der Heimfahrt mitzunehmen.

Beide Parteien begegnen einander eingehender, als Stuntman Mike ein von Jungle Julia in ihrer Radiosendung
angekündigtes Angebot Butterfly betreffend annimmt und somit von ihr einen Lapdance fordert. Nach dieser Szene verlässt
die betrunkene und bekiffte Frauengesellschaft, nun mit Warrens Frau am Steuer, die Bar und will weiter
zum Ferienhaus von Shannas Vater fahren. Als Pam Stuntman Mikes eigenartigen Wagen skeptisch betrachtet,
versichert ihr dieser, dass der Wagen „todsicher“ (im Englischen death-proof) sei. Tatsächlich kann Pam nur auf
einem Behelfsbeifahrersitz Platz nehmen, der zudem durch eine Scheibe aus Acrylglas vom Fahrer abgeschirmt ist;
so ist sie Stuntman Mikes tödlichen Fahrmanövern ausgeliefert.

Stuntman Mike verfolgt daraufhin die Frauengruppe. Nachdem er deren Auto überholt hat, dreht er hinter einem Hügel um,
schaltet die Lichter seines Wagens aus und fährt ihnen auf der falschen Spur entgegen.
Erst kurz vor dem Zusammenstoß schaltet er die Lichter wieder ein und sein verstärkter Wagen
zerfetzt das Auto samt Insassen.

Nach dem vermeintlichen Unfall befindet sich Stuntman Mike im Krankenhaus, mit gebrochenem Nasen- und Schlüsselbein.
Die vier Frauen haben den Aufprall nicht überlebt.

Nun folgt der zweite Teil des Films, 14 Monate nach den Ereignissen des ersten Teils. Er handelt von der Frauengruppe
um Abernathy, Lee, Kim und später auch Zoë. Diese sind im Filmgeschäft, Kim und Zoë sind Stuntfrauen.

Beide Parteien begegnen sich zu Beginn des zweiten Teils an einer Tankstelle. Später belauscht Stuntman Mike
die Gruppe in einem Café und erfährt dabei, dass Zoë in der Stadt ein zum Verkauf stehendes Auto Probe
fahren möchte. Die Frauen begeben sich zum Anbieter des Autos und beginnen eine Probefahrt, wobei Lee als
Pfand zurückbleibt. Bei der Probefahrt werden sie von Stuntman Mike gesichtet, während Zoë „Schiffsmast“ spielt, d.h.
sie liegt bei voller Fahrt auf der Motorhaube und hält sich lediglich an zwei an den Türen befestigten Gürteln fest.
Stuntman Mike beginnt, die Mädchen mit seinem Auto zu rammen und von der Straße abzudrängen. Als er
jedoch aussteigt, um mit hämischem Lachen seinen vermeintlichen Triumph zu feiern, wird er von Kim angeschossen
und flüchtet. Daraufhin beschließen die Frauen sich zu rächen und nehmen die Verfolgung auf; das Blatt hat sich gewendet.
Es folgt eine Verfolgungsjagd, bei der der ehemalige Verfolger nun der Verfolgte ist und geschlagen wird. (Quelle: Wikipedia)


Planet Terror
Cast: Naveen Andrews, Michael Biehn, Josh Brolin, Jeff Fahy, Stacy Ferguson (Black Eyed Peas), Rose McGowan (Charmed),
Freddy Rodriguez (Six Feet Under, Das Mädchen aus dem Wasser), Quentin Tarantino und Bruce Willis
Story:
Vorsicht Spoiler (Bitte klicken!)
Die Go-Go-Tänzerin Cherry Darling kündigt ihre bisherige Stelle in einem Nachtclub und will nun Stand-up-Komikerin werden.
Auf einer texanischen Landstraße begegnen ihr Militärfahrzeuge, die auf dem Weg zu einer nahe gelegenen
Militärbasis sind. Dort will ihr Anführer Lt. Muldoon vom Biochemiker Abby eine weitere Dosis eines gefährlichen Giftgases
namens DC2 erwerben. Seine Männer und er selbst wurden in Afghanistan mit DC2 vergiftet und damit
zu Zombies gemacht, nur das Gift selbst wirkt als Gegengift um die zerstörerischen Nebenwirkungen zu verlangsamen.
Im Zuge einer Auseinandersetzung mit Muldoon setzt Abby das Gas frei, das sich nun in der Umgebung der Basis
ausbreitet und die Bewohner in Zombies verwandelt.

Währenddessen befindet sich Cherry Darling im „The Bone Shack“, dem von J.T. Hague betriebenen Steakrestaurant.
Dort trifft sie zufällig ihren Exfreund El Wray, den sie vor einiger Zeit verlassen hatte und der sie nun zurück in die Stadt
bringen soll. Auf dem Weg werden sie von Zombies angegriffen, die über Cherry herfallen und ihr rechtes Bein abreißen,
bevor El Wray sie durch Schüsse vertreiben kann. El Wray fährt Cherry nun ins Krankenhaus.

Dort treffen sie auf den psychopathischen Dr. William Block und seine Frau, die Anästhesistin Dakota Block,
die gerade heute ihren Plan durchführen will, ihren Mann zu verlassen und mit ihrer lesbischen Freundin Tammy
durchzubrennen. Bald taucht auch Sheriff Hague auf und verhaftet den mysteriösen El Wray wegen Waffenbesitzes.
Auf der Polizeistation erreicht Sheriff Hague ein Notruf seines Bruders, des Steakhouse-Besitzers J.T.,
der von zwei Zombies belästigt wird. Kurz darauf greifen andere Zombies die Polizeistation an.

Nach weiteren Verwicklungen gelangen die Überlebenden zur Militärbasis, wo sie Muldoon töten und aus der Basis fliehen.
Die Hague-Brüder sterben dabei, und auch El Wray wird getötet. Cherry gelangt mit dem Rest der Überlebenden
nach Mexiko. (Quelle: Wikipedia)


Review: Death Proof muss ich nochmal sehen, aber zu Planet Terror kann ich mich fürs Erste äußern. Der Film ist hammer
einfach klasse. Das ist ein splatter Film mit sehr sehr vielen Gags, wie man sie aus Brain Dead usw. kennt. Natürlich gibts
einige fiese Szenen, aber diese werden direkt mit einem Gag entschärft. Positiv muss ich noch anmerken, dass
die Blutfontänen endlich mal so rüber kommen wie ich sie aus PC spielen oder Comics kenne und mag. Quasi ein Schuss
und direkt 8 Liter quer durch die Luft. Zudem gibt die Optik des Films also diese Fehler und Schmutzeffekte auf dem Film
selber dem Ganzen einen sehr coolen Nebeneffekt, der aus diesem ganzen trashmäßigem Flair im Film einen richtigen
Hingucker macht. Für Splatter Fans und für Leute die einen langweiligen Abend aufpeppen wollen und nichts gegen
Zombies und Blutorgien haben ein Muss. Zudem sind Retro Fans der 70 B-Movies wie z.B. Vixen!; Up! usw. bei dem Film
auch gut aufgehoben wobei hier nicht so sehr wert aus Erotik Szenen gelegt wird :D

So nun zu Death Proof. Im Vergleich zu Planet Terror zieht der Film klar den kürzeren, da dieser Film weniger Gags
beinhaltet und ständig seinen Höhepunkt sucht. Klar ist der eine Film ein reinee Splatter und dieser ein
Chicks-with-Cars Film, aber leider packt der dich nicht und zieht dich mit damit du ständig dran bleibst und zu schaust.
Wenn man Tarantino Filme kennt bzw. die Szenen in denen er seine Laberorgien niedersabbelt kann man sichs schon
ausmalen wenn ich sage dieser Film ist zu 90% nur Dahin-Faseln und 10% Action. Diskussionen wie bei Reservoir Dogs,
ob Madonnas "Like a Virgin" darüber handelt, dass ein Typ es ihr gibt sodas sie sich wie beim ersten Mal fühlt oder
nicht sind da an der Tagesordnung und bringen den Film an sich nicht vorran. Die 90% Laberszenen könnte man auch
weglasssen, denn mehr als nur Lückenfüller bzw. In-die-Länge-Zieher sind sie nicht. Bedeutet jetzt nicht,
dass der Film scheisse ist. Die 10% Action am Ende entschädigen die Wartezeit durch den Film schon nur es hätte auch
ein Bisschen mehr Action und weniger sinnloses Gefasel sein können. Wer sich mit Freunden einen guten Film-Abend
machen will sollte mit Death Proof anfangen, da man dort seine warm werde Gespräche abhalten kann ohne etwas
vom Film zu verpassen, und dann mit Planet Terror den Abend fortsetzen, denn dieser Film lebt durch seine Gags und
diese sollte man schon hören und mitbekommen.
In Hinsicht des Soundtracks hat aber Death Proof klar die Nase vorn. Einfach klasse!
Zuletzt geändert von Hedbang am 09.10.2007 16:00, insgesamt 48-mal geändert.
Bild+++Do boju, do boju, do boju hey Legia+++Bild
--------------Alles was wir sind ist Sand im Wind--------------
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Batman Begins

Beitragvon Horatio » 25.02.2007 21:27

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"Warum eine Fledermauß, Sir?
Meine Feinde sollen meine Angst teilen."


Vorweg: Ich liebe die Figur Batman und seine tragischen Geschichten, wie kaum ein anderes Comic. Daher kann ich gar nicht objektiv an diese Kritik hier rangehen.

Der Film beginnt dort wo der Mythos Batman seinen Wurzeln hat, im Dunkel einer Fledermaushöhle. Von hier aus dringt die Angst, das Ungewisse in den ganzen Film ein. Die Angst vor Unbekanntem, das Dunkle und Primitive sind die herausstechenden Themen dieses Films. Man könnte ihn fast schon als Gesellschaftsskizze ansehen, wären da nicht diese kostümierten Männer.

Hier tritt das Dilemma einer jeden Comicverfilmung auf. Warum verkleidet sich ein Mensch wie eine Vogelscheuche oder zieht einen schwarzen Lederanzug an und trägt eine Maske?
Doch Christopher Nolan löst diese Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Comicrealität wunderbar. Er zeigt wie sich der Mensch Bruce Wayne nach der Ermordung seiner Eltern verfinstert und nach Rache strebt. Einem dunklen und verbotenen Gefühl.
Selbstjustiz darf nicht die Gerichte und das System der Gesellschaft verdrängen, sagt Waynes Jugendfreundin und Staatsanwältin Rachel Dawes. Und doch kann Bruce sein Gefühl nach "richtiger" Bestrafung des Täters nicht verleugnen. Sein Versuch den Mörder seiner Eltern selber zu bestrafen scheitert am korupten System der örtlichen Justiz und der Hände eines Syndikatbosses.

Wayne kehrt sich von dieser verlogenen Gesellschaft und ihren Systemen ab und sucht sein Heil in der Unbekanntheit chinesischer Kleinkrimineller. Er ergibt sich dem Rausch des Bösen und versucht sich selbst dabei von diesem abzugrenzen. Während eines Gefängnisaufenhalts lernt er den charismatischen Ducard kennen, der ihn in die Gesellschaft der Schatten einweist. Hier erlent Bruce Wayne das Handwerk eines Vollstreckers. Er lernt seine Ängste zu akzeptieren und zu überwinden.
Doch will das Oberhaupt dieser Gemeinschaft Wayne nicht einfach nur unterweisen Recht zu verkünden, er will Bruce dazu benutzen Gotham City zu vernichten. Ra's Al Ghul, der Anführer, sieht Gotham City als Pestbeule der Gesellschaft an. Dort sei die Menschheit an einem toten Punkt angekommen, sie sei krank und müsse von neuem beginnen dürfen.

Nach seiner Flucht aus Asien und der Vernichtung der Gesellschaft der Schatten beginnt für Bruce Wayne eine Phase des Neuanfangs in Gotham. Er weiht seinen Butler Alfred in seine Pläne ein, sich zum Symbol einer gerechten Bestrafung zu machen. Die Fledermaus als Symbol seiner frühsten Angst wird zum Alter Ego. Seine Ängste sollen die Gegner ebenfalls fürchten und ihn so selbst stärken.
Ein Feldzug gegen die Korruption und eine Suche nach Verbündeten beginnt. Hilfe findet er in dem Polizisten Gordon und Lucius Fox, einem Wissenschaftler in Diensten von Wayne Enterprises. Doch sind es nicht die örtlichen Verbrecher die sein größter Gegner werden. Eine Person aus der Vergangenheit taucht auf und versucht mit Hilfe des kriminellen Psychologen Dr. Crane Gotham zu terrorisieren.


In diesem Film vereint Christopher Nolan meiner Meinung nach, die Besten Elemente aller Batman Erzählungen.
Hauptthema ist die Angst. Scarecrow als Personifizierung der Angst und Waynes Kampf gegen seine Gefühle bilden den zentralen Kern. Gleichzeitig verarbeitet Nolan wunderbar gekonnt, was als "Year One" bekannt ist. Alle Gründe für das Entstehen Batmans und das "Vergehen" Bruce Waynes werden gezeigt und harmonisch zusammengefügt. Schön ist auch der Kontrast durch die Figuren von Fox, Alfred, Rachel und Gordon. Sie sind der Fixpunkt für Batman, ohne sie würde er in die Dunkelheit abgleiten und zu dem werden was er jagt.
Das Ende des Films zeigt den Weg den Batman gehen wird auf: Er wird zu Batman werden und die Kranken dieser Gesellschaft jagen. Dabei wird aber Bruce Wayne auf der Strecke bleiben.

Ich muss sagen, dass mich dieser Film von Beginn an in seinen Bann gezogen hat.
Es beginnt bei der wunderbaren Besetzung. Gary Oldman, Cilian Murphy, Michael Caine, Morgan Freeman, Katie Holmes und Ken Watanabe. Dazu ein überragender Christian Bale und ein Liam Neeson als gleichwertiges Gegenstück. Was kann man sich mehr wünschen? Dazu dieser sehr schöne Score von James Newton Howard den ich bereits mein Eigen nennen kann. Dieser trägt etliche der Szenen von ganz alleine.
Die Bilder passen herrlich zur Szenerie und wirken nicht so verdreht überdreht wie die von Burton oder Schumacher. Alles passt harmonisch zusammen.

Dieser Film ist für mich die Comicverfilmung der letzten 10 Jahre. Es stimmt einfach alles an ihm, nicht umsonst hab ich ihn mir bereits 4 Mal angeschaut und war immer begeistert. Wer ihn sich nicht anschaut ist selber schuld.
Note: 1++++++++ :!:


http://www.warnerbros.de/batmanbegins/
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L4YER CAKE

Beitragvon Horatio » 25.02.2007 23:24

Bild

You're born, you take shit. You get out in the world, you take more shit. You climb a little higher, you take less shit. Till one day you're up in the rarefied atmosphere and you've forgotten what shit even looks like. Welcome to the layer cake son.

- - -

Nun ist es also wieder soweit: ich schreibe ein Review zu nem Film. Manch einer mag jetzt denken "oh Gott was kommt jetzt wieder für ein bs" aber seit beruhigt, die DVD die ich nun vorstelle ist es Wert gesehen zu werden.

Wie man der Überschrift bereits entnehmen kann ist "L4YER CAKE" der Name des Films dem ich derzeit verfallen bin. Ich muss zugeben dass er mir beim ersten Anschauen gut gefallen hat, aber beim zweiten Mal noch besser gefiel. Nicht unbedingt weil man neue Dinge entdeckt sondern eher weil ich ihn nun so richtig genießen konnte.
Dieser Film ist ein echtes Juwel, schon jetzt ein Klassiker für mich. Er steht auf einer Stufe, wenn nicht sogar höher als Snatch und dessen Kollegen.

Leider ist dem Regieerstling von Mathew Vaughn (Produzent bei Snatch; Bube, Dame, König, Gras) keine Kinopräsenz in Deutschland beschienen gewesen (ich habe zumindest nichts davon mitbekommen).

Zur Story:
Diese ist eigentlich recht schnell erzählt und braucht dennoch den ganzen Film um sich zu entfalten.

Der Film spielt in London und konzentriert sich auf einen unbenannten Kokain-Dealer (im Abspann einfach XXXX genannt). Mit 29 Jahren hat XXXX einen respektablen Platz in der britischen Mafia eingenommen und plant nun, aus diesem Geschäft auszusteigen.

Jimmy Price, der Boss von XXXX, weiß von diesem Plan und gibt XXXX einen Auftrag: er soll die Tochter von Jimmys altem Freund Eddie Temple finden. Es gibt verschiedene Komplikationen mit einer „primitiven“ Gruppe von Gangstern, welche Drogen im Wert von drei Millionen Pfund von einer blutrünstigen serbischen Verbrecherbande gestohlen hat. Die Serben setzen ihre besten Auftragsmörder auf XXXX an, da sie ihn für den Verantwortlichen des Raubs halten, während Eddie Temple einige unangenehme Details über Jimmy Price herausfindet. XXXX muss sein ganzes Geschick einsetzen, damit ihm der Rückzug aus diesen Verwirrungen gelingt.

Quelle:Wikipedia



Bild und Ton:
Ich beziehe mich im Folgenden auf die englische DVD.

Bildseitenformat: 2.40:1 (Anamorphic Widescreen)
Tonformat: Dolby 5.1

zum Vergleich die dt. Angaben:
Bildseitenformat: 16:9
Tonformat: Dolby, Surround Sound

Das Bild ist meißtens sehr klar und deutlich. Die englische Tonspur bietet mehr Klangtiefe ist aber durch die manchmal schwer verständlichen Akzente nicht ganz einfahc zu verstehen. Einige Passagen sind auch nicht gut zu verstehen da sie von Geräuschen überlagert werden oder dumpf und leise klingen.

Der Soundtrack ist hier besonders hervorzuheben. Einige wenige Score Tracks geben Geleit bei Kamerfahrten und beim Spannungsaufbau, ansonsten gibt es eine Vielzahl guter Songs die eingebunden sind. Ein netter Kylie Minoque "Can´t get you out of my head" / "blue monday" Remix ist mir ewig im Ohr hängen geblieben. Dazu gesellen sich Duran duran, Starsailor, The Cult ("She sells Sanctuary" ist der vielleicht beste Track im gesamten Film) und Joe cocker. Alles in Allem kann ich den Soundtrack auch alleine gut empfehlen für Leute die gerne Musik im Umfeld des klassischen Britsounds mögen.



Kommentar:
Der Film beginnt mit einer wunderbaren Sequenz in der Daniel Craig durch ein Geschäft wandelt und alle Regale mit Kokain gefüllt sind. Gläser, Flaschen und Packungen - alles Kokain. Nach und nach flippen sie wie beim Glücksrad um und werden zu dem was sie wirklich sind.
Dies ist eine der wenigen Szenen die besondere Effekte benutzt oder anderweitige Farbfilter einsetzt. Gerade der spärliche Einsatz solcher Effekte und die klare Kamerführung machen den Film auch optisch sehr sehenswert.
Matthew Vaughn hat auch bei der Wahl der Schauplätze ein gutes Händchen gehabt. Ein holländisches Gewächshaus am Abend, die netten und bekannten Gassen Londons, ein gut gefüllter Club oder eine schöne Paklandschaft in London - allesamt sehr schön und hervorragend mit der Kamera eingefangen. Die Bilder und Orte unterstützen wunderbar das Geschehen ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen.
Doch das Beste am Film sind ohne Zweifel die Schauspieler. Dachte ich vor Casino Royale Daniel Craig sei kein guter Schauspieler, so muss ich mittlerweile eingestehen dass ich mich mehr und mehr zu einem Fan von ihm wandle. Craig zeigt hier warum er zum neuen Bond geworden ist und warum er wirklich zu der Riege der großen britischen Schauspieler gehört. Neben ihm brillieren Com Meany (vielen sicherlich aus Star Trek bekannt), Michael Gambon und George Harris. Sienna Miller gibt dem Ganzen noch eine Prise "sexy Etwas" hinzu aber ohne wirklich gut zu sein.



Fazit:
When I was born, the world was a far simpler place. It was all just cops and robbers.

Dies ist die erste Zeile des Films und die vielleicht beste Umschreibung die es dazu gibt.
Ist man anfangs noch geneigt den Film irgendwo zwischen Snatch und Goodfellas einzuordnen, muss man mit jeder Minute die der Film läuft seine Meinung dazu ändern. Eine gute Geschichte die getragen von sehr guten Schauspielern und guten, interessanten Charakteren besser und besser wird. Ist es am Anfang noch eine simple Story um Geld und Drogen wird es zum Ende hin eine Selbstfindung und Standortbestimmung von XXX. Layer Cake ist ein Film der mich unheimlich fasziniert hat und den ich mir heute noch stundenlang anschaeuen kann. Jedem der Snatch gut fand, sich aber vorstellen kann dass man auch mehr Gehalt in so eine Story bringen könnte - ANSCHAUEN!

Deswegen vergebe ich auch volle 5 von 5 Sternen für diese Perle des britischen Gangsterfilms.

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Alternativer Trailer der die paar Szenen von Sienna Miller zeigt.
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Re: "Grindhouse" from Tarantino and Rodriguez

Beitragvon NomiS23 » 07.07.2008 22:26

Wie kann das sein, dass ich damals diesen Thread verpasst habe? Fand beide Filme sehr prall!!

@ Grindhouse: Also ich kenne auch beide Filme, hab beide im Kinno gesehen aber nur Deathproof zu Hause stehen. Planet Terror wo es auf Amazon erhältlich war, war mir erstmal zu teuer. Und sonst konnte ich eine günstigere ungeschnittene Version noch nirgendwo auftreiben. Weiß einer mehr?
Sapere Aude!
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