Hast du oder jemand in deinem Umkreis spezielle Fähigkeiten und kann fliegen, grün aus den Augen leuchten oder sonst komische Dinge anstellen. Dann komm hier her und rede mit uns darüber.
Nach all den wirklich guten Comics die ich in letzter Zeit gelesen habe, dachte ich daran euch einige davon vorzustellen. Da der Thread dann aber halbwegs schnell wieder tot wäre, werde ich euch von nun an (so Mammon und Fortuna wollen) konstant mit Infos zu neuen und auch alten Comics, die ich empfehlen kann, unterhalten.
Ich wünsche euch viel Spaß an meinem neuen Thread und höre mir gerne Vorschläge für neue Themen an. Also los, POSTEN!
Freut mich, dass du mal wieder in ein paar Comics reinschaust.
The Walking Dead ist eine Serie die ich mir auch mal anschauen wollte, bisher aber nie dazu gekommen bin.
Eh, mit dem Header hast du Recht. Ist mir gar nicht aufgefallen gestern, naja was solls. Sieht noch ok aus, werde ich aber die Tage mal korrigieren.
Um die Zeit zu meinem ersten größeren Beitrag (am Montag) zu füllen, gibt es hier nun ein Crossover mit dem Filmbereich.
Für den kommenden Batman Film "The Dark Knight" haben sich die Jungs von der Warner Bros. Animationsabteilung und etliche "Studios" aus Japan zusammengetan und sechs kleine Episoden gestrickt, als Überleitung von Batman Begins zum neuen Film. Unter der Leitung von Bruce Timm, der uns die überragende Batman Zeichentrick Serie und die alle weiteren animierten DC Superhelden ins Fernsehen gebracht hat, haben sechs aufstrebende und bekannte Anime-Studios interessante Interpretationen des Batman Mythos auf Zeichentrickpapier gebracht. Ähnlich wie bei "Animatrix", dem Übergang zwischen "Matrix: Reloaded" und "Matrix: Revolutions", erzählen dieses sechs Episoden kleine und größere Geschichten die uns die Wandlung und Entwicklung von Batman näher bringen.
Mir persönlich, sagt der japanische Stil nicht mehr ganz so sehr zu wie noch vor einigen Jahren, dennoch warte ich gespannt auf das fertige Produkt. Bruce Timm als Produzent wird die Japaner sicherlich in die richtige Richtung gelenkt haben.
So nach Ewigkeiten des Wartens, präsentiere ich nun die erste "Ausgabe" meiner kleinen Reihe: "Master of Arts"! In dieser kleinen Reihe möchte ich Leute aus dem Comicbuisness vorstellen, die meiner Meinung nach einen sehr großen Einfluss aus das Medium hatten oder noch haben. Am Anfang werde ich mich mehr auf die Autoren, die Schöpfer dieser fiktiven Welten, konzentrieren. Nach und nach werden es aber sicher auch einige Zeichner und Verlagsredakteure in diese Reihe schaffen. Nun präsentiere ich jedoch die erste Ausgabe, die sich mit dem wohl bekanntesten Comicautor unserer Zeit befasst.
Der Name Alan Moore sollte eigentlich vielen Leuten ein Begriff sein, egal ob sie nun Comics lesen oder nicht. Etliche seiner Werke sind bereits verfilmt worden oder werden es gerade noch. Zu diesen Verfilmungen gehören "From Hell", "Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen", "V wie Vendetta" und demnächst "Watchmen". Jetzt mag man diesen Filmen zum Teil jegliche Qualität abstreiten, doch tut man sich aber keinen Gefallen wenn man nun von diesen auf eigentlichen Werke - die Comics selber - schließt. Der 1953 in Nothhampton geborene Moore versucht aus seinen Werken mehr als nur Comics zu machen. Die behandelten Themen sprechen meist einen älteren, reiferen Leserkreis an, als man es von Comics oft erwartet. Drogen, Mystizismus, Persönlichkeitsfindung oder bloß "profane" Rache sind wiederkehrende Themen, die jedoch gekonnt an die jeweilige "Umgebung" angepasst werden. Alan Moores Werke decken, anders als man bei der Auflistung der Themen vielleicht meinen mag, nicht nur eigene Kreationen ab, sondern auch Arbeiten für die großen Verlage und deren Mainstreamserien.
Sein 1988 erschienener Run "The Killing Joke" für die Batman Reihe, wird heutzutage neben Frank Millers "The Dark Knight Returns" als beste Folge dieser Serie bezeichnet. Seine gnadenlose Härte und trotzdem fast absurder Humor machten dieses Werk so populär. Ähnlich wie bei Batman griff er auch bei anderen Mainstreamserien von DC Themen auf die damals ein klares Tabu waren, oder man dachte dass es dafür keine Leserschaft geben würde. So krempelte er die Figur des "Swamp Thing" in dessen gleichnamiger Serie fast vollkommen um, und schuf eine derart düstere, gedrückte Atmosphäre, dass die Verantwortlichen dachten nie ein Heft davon verkaufen zu können. Sie irrten sich. Die Serie, die bis Moores eintritt kläglich lief, wurde zum absoluten Verkaufserfolg und sollte Moores Ruf als Visionär und Querdenker mitbegründen. Doch zeigte diese zum Ende hin auch Moores Wandel im Denken. Er wandte sich mehr und mehr dem Gnostizismus und der Magie zu. Dies prägte gerade das Ende seiner Arbeit an der Serie so stark, dass viele Leser sie zum Ende hin als kaum lesbar bezeichneten. Drogentripartige Erzählweise, absurde Schauplätze und stark mystifizierte Handlungen prägen Moores Werke Mitte der 90er.
Nach einer Zeit, in der Moore sich in anderen Feldern - Musik, Romane und Gedichte - ausprobierte und wechselnden Erfolge hatte, kehrte er Ende der 90er wieder zu den klassischen Superheldencomics zurück. Er schuf in dieser Zeit "Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen" und arbeitete an diversen Serien mit einzelnen Ausgaben mit. Mit "Americas Best Comics" schrieb er in Eigenregie parallel zu einander 10 Serien für sein DC/Wildstorm Sublabel gleichen Namens.
Diejenigen die sich nun gereizt sehen, doch mal eines von Moores Comics zu lesen, gebe ich nun einige Empfehlungen mit. Die klassischen, großen Werke von Moore sind die drei bzw vier Verfilmungen. In diesen Werken konzentriert sich die geballte Energie seiner Comics. Um einen Eindruck von diesen Werken zu bekommen, lasse ich den Meister nun selber über seine Werke sprechen. Im Rahmen der "Comics Britannia" Reihe des Senders BBC 4 sprach Moore über einige seiner wichtigsten Comics.
Titel: The Walking Dead Autor:Robert Kirkman Zeichner:Tony Moore (#1-6 plus Covers ab #1); Charlie Adlard (ab #7) Publisher:Image Comics Erscheint seit: Oktober 2003 monatlich Bis Dato erschienen: 50 Ausgaben
Story: The Walking Dead handelt von dem Polizisten Rick Grimes, der nach einer Schießerei verwundet wird und ins Koma fällt. Nachdem er erwacht findet er sich in einer Welt wieder, wo anscheinend nur er und viele viele Zombies leben. Durch Zufall findet er in der nächstgelegenden Großstadt Atlanta eine Gruppe von Menschen, die Abseits des Stadtzentrums in einem Park ein kleines Camp mit einer Autokolone, darunter auch ein Wohnwagen, gebildet haben. Glücklicherweise findet er unter den Überlebenden auch sein Frau Lori, seinen Sohn Carl und seinen Arbeitskollegen Shane wieder. Von da an kommt es immer mehr zu Reibungen unter den Leuten und zudem wird das Camp immer mehr zum Ziel von Zombieangriffen... Nach einigen Vorfällen entscheidet sich die Gruppe unter der Führung von Rick einen neuen Platz zum Leben zu finden und zieht fortan mit dem Wohnwagen durch die Lande, um einen sicheren Platz zu finden.
Fazit: Man kann mir gleich vorwerfen, dass ich vielleicht ein Bisschen übertreibe, aber es ist momentan meine wirkliche Meinung. Ich hab schon seit Jahren keine Comics mehr gelesen, aber durch diesen Thread und meiner Begeisterung für Zombie-Filme bin ich wieder voll in der Comic-Schiene drin und habe schon wieder mehrere Serien bzw. Mini-Serien rangeschafft und durchgelesen. So zurück zum Comic. The Walking Dead ist für mich das bis Dato beste Comic, dass ich überhaupt gelesen habe! Das liegt nicht unbedingt am Zombie-Szenario, sondern an den Charakteren und deren Entwicklung in der Geschichte. Man fühlt und leidet wirklich mit den Personen in diesem Comic. Da gesehen Dinge, wo einem der Atem stehen bleibt, weils ohne Vorankündigung und zum Teil so schockierend ist, dass man wirklich mitgerissen wird. Es gab zwei wobei sogar drei Momente, wo ich nicht mehr weiterlesen konnte. Eine Szene war so schlimm, dass ich so ein Gefühl hatte das man bekommt, wenn man in einem Film Fingernägel abbrechen sieht bzw. man mit diesen über eine Tafel kratzt. Zwei andere Szenen brachten mich wirklich fast zum Weinen, weil da wirkliche jedes Tabu gebrochen wurde und dort zwei wichtige Hauptcharaktere zum Leidtragenden wurden, dass es echt einem die Sprache verschlägt. Das Comic zeigt, dass nicht die Zombies, die Schlimmen sind, sondern die Menschen selbst sich das meiste Leid selber zufügen, weil sie mit der Situation nicht klar kommen und zudem überleben wollen.
Was zudem interessant und auch wirklich billiant an dem Comic ist, dass die Zombies nicht die erste Geige spielen. Sie sind zwar da, aber fallen durch die Reibungen und Geschehnisse unter den Personen so weit in den Hintergrund, dass man sie fasst vergisst und das stört noch nicht mal, denn sie tauchen dadurch mit einem großen "Oh ha" Effekt wieder auf. Sobald man sich mit den Charakteren sicher fühlt dreht sich die Sache im Hand umdrehen und man ist wieder mitten im Überlebenskampf. Außerdem sind die Cliffhanger am Ende jeder Ausgabe so groß, dass man es kaum erwarten kann weiter zulesen.
Ich kann dieses Comic wirklich jedem empfehlen, der wirklich mal was intensives lesen will, wo man sich mit den Charakteren freut und mit ihnen leidet und zudem nichts gegen Zombie-Szenarien, einem hohem Body-Count und einigen wirklich brutalen Szenen hat. Um es mal mit Filmen zu vergelichen. Es ist eine Mischung aus "Night/ Dawn of the Living Dead" und einer großen Priese "Auf engstem Raum" und "Die 12 Geschworenen". Einfach gesagt: Super!
Nächstes Mal: BlackGas
Zuletzt geändert von Hedbang am 16.04.2008 23:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Story: In diesem Comic geht es um die junge Soo, die mit ihrem Freund Tyler, Urlaub machen will auf der kleinen belebten Fischerinsel Smoky Island von der ihr Freund stammt. Ihr Ziel ist eine kleine Hütte im abgelgenen Part der Insel. In dem verwilderten Part der Insel treffen sie auf Mr. Abraham, der sich mit der Geschichte der Insel und ihren Schätzen beschäftigt. Ihnen erzählt er die Geschichte, wie vor Jahren Fischer diese Insel fanden und alle Bewohner tot auffanden. In der Nacht während die beiden in der Hütte im Bett liegen fängt die Insel an zu beben und mit diesem Beben zieht eine schwarze Wolke auf. Überrascht, dass die Insel anscheinend einen Vulkan inne hat versuchen die beiden wieder in die Stadt zu kommen. Jedoch merken sie schnell, dass die Bewohner sich alle verändert haben. Eine spannende Flucht ums Überleben beginnt.
Fazit: Mini-Serien haben immer den Nachteil, dass sie in wenigen Ausgaben eine spannende bzw. mitreissende Geschichte müssen. Dadurch muss man hier einige Abstriche machen. Man erfährt sehr wenig über die Charaktere und sorgt sich nicht um sie wie bei The Walking Dead, jedoch ist die Geschichte recht spannend, da man quasi mir nichts dir nichts im Geschehen ist und genauso wie Soo und Terry nicht weiss was gerade passiert und warum was passiert. Man hat immer diesen Mix aus abhauen, kurz durchatmen und wieder abhauen wie man es von "28 Days Later" bzw. der Neuauflage von "Dawn Of The Dead" kennt. Zudem hat das Szenario was von H.P. Lovecrafts "Die Schatten über Innsmouth", da wir zum einen auf einer Fischerinsel sind und zudem alle anderen Bewohner irgendwie anders sind als die Hauptcharaktere, die zudem noch aus diesem Ort flüchten wollen ehm müssen. Dies macht schon fast den kompletten Reiz aus. Was leicht negativ auffällt ist der Härtegrad der Metzelszenen. Ich hab an sich nix gegen sowas, weil ich ja Filme wie Brain Dead und Bad Tase mag, nur hier ist das schon ein wenig zu viel des Guten, da es nicht wirkt wie die comedymäßigen Übertreibungen aus den Filmen. Gesichter die zu Brei gematscht werden, Geschlechtsorgane, die in einem Burgerladen auf der Pfanne liegen und einige andere Dinge, die die Geschichte nicht vorran bringen und an sich nur kranke Szenen des Autors sind, um eventuell den einen oder anderen Splatter-Freak zum Kauf zu bringen.
Im Ganzen ist es von der Geschichte her auch ohne die Hintergrundinfos der Leute eine sehr spannende und beinhaltet 3 große "Oh ha/Warum denn gerade das?" Szenen. Der Brutalofaktor ist scherlich nicht für jeden was, aber wer über sowas hinweg sehen kann, der hat keine Probleme sich dieses Comic an zu tun und hat zudem Spaß daran es zu lesen.
Nächstes Mal: XXXombies
Zuletzt geändert von Hedbang am 17.04.2008 13:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Titel: Crawl Space - XXXombies
Autor:Rick Remender, Kieron Dwyer und Tony Moore Zeichner:Kieron Dwyer (Komplette Ausgabe) und Tony Moore (Nur Covers)
Publisher:Image Comics Format: Mini-Serie
Bis Dato erschienen: 4 von 4 Ausgaben. Nun geht es mit anderen Horror Stories weiter.
Story: Wir befinden uns im Jahre 1977 und Porno Produzent Wong Hung Lau und Schauspieler Jeremy Randel (Anspielung auf Ron Jeremy) sitzen in den Hollywood Hills in einer abgelegenen Villa, um dort mit neuen Gesichtern des Genres einige Szenen in den Kasten zu bekommen, als in einem Flugzeug eine Zombie Plage ausbricht und dieses geradewegs in den weltbekannten Hollywood Schirftzug kracht. Die Filmcrew, die gerade anderweitig zu Gange ist kriegt davon wenig mit bzw. vermutet hinter dem Feuer und den Einsatzhubschraubern einen Aufstand auf den Straßen und geht weiter ihrer Arbeit nach. Wong, der einer Gruppe von Gangstern Geld schuldet, muss diesen Film in den Kasten bekommen, jedoch geht eniges schief, denn einer der Darsteller kommt von seinem Spaziergang leicht bleich und mit riesen Latte wieder ans Set. Das Unglück ist somit nicht mehr aufzuhalten.
Fazit: Selten hab ich so gut beim Lesen einens Comics gelacht wie bei diesem. Nicht nur das Szenario hat es in sich, sondern auch die Charaktere und ihre Sprüche haben es in sich. Da ist der Neuling Scott, der schon beim Zusehen seinen Saft verschießt. Die junge hübsche Jenny, die sich von dem Dreh eine große Karriere verspricht. Die Potenzkante Thrust Johnson, der meint er würde allein durch seine Anwesendheit die Mädels groß rausbringen und ihnen die besten Künstlernamen geben und außerdem noch Ron Jeremy ehm ich meine Jeremy Randel mit seinem Prügel, der selbst nach einem Biss noch zu 90% am Mann ist und viele weitere. Man merkt es ist schon eine Menge an Gags allein in den Charakter Profilen verbraten. Für alle die ihre Lachmuskeln mal wieder trainieren wollen und auf Zombies stehen ein Muss. Von brechenden Pimmeln zu Zombie Babies ist echt einiges drin in diesem Comic, das eine Mischung aus "Shaun Of The Dead" und "Undead" ist. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Wer also wissen will was passiert wenn ein Trupp der Gangster sich auf den Weg nach Hollywood macht, um von Wong das Geld früher als gedacht einzukassieren, zudem Jennys Vater extrems Sauer in seinem LKW sehen will, der alles anstellt um sie zu finden und dann das Hin und Her erleben will, wenn alle Gruppen sich zufällig über den Weg laufen, der muss dieses Comic lesen.
Nächstes Mal: Battle Pope
+++Do boju, do boju, do boju hey Legia+++ --------------Alles was wir sind ist Sand im Wind--------------
Titel: Battle Pope
Autor:Robert Kirkman Zeichner:Tony Moore und viele viele Andere.
Publisher:Image Comics Format: Mini-Serie
Status: Abgeschlossen
Umfasst: 14 Ausgaben + 3 Extra Ausgaben mit der Vorgeschichte namens "Saint Michael"
Story: Papst Oswald Leopold der Zweite ist kein normaler Papst, nein er ist noch nicht mal sehr christlich veranlagt, denn er bricht an sich jede Regel, die er einhalten sollte. Er sucht Streit und räumt ihn mit Fäusten aus der Welt, er trinkt dauernd und Sex hat er noch öfter als das er Flüssigkeiten zu sich nimmt. Er ist im Sinne des Papstseins einfach scheisse und es kratzt noch nicht mal jemanden. Eines Tages meldet sich Gott und verkündet der Welt, dass alle seine Schäfchen, die einen ähnlichen Lebensstil wie der Papst führen, verdammt sind. Danach geht es Berg ab. Gott kümmert sich nicht mehr um die Menschen und der Weg für Lucifer und seine Schergen ist frei und somit steht die Höllenpforte weit offen. Ein Krieg zwischen Menschen und Höllenwesen bricht aus, jedoch wird dieser schnell mit einem Waffenstillstand beendet und die Höllenwesen dürfen fortan auf der Erde leben in/unter einem riesigen Firmengebäude in der Lucifer seine Firma Hellcorp führt, um dort seine Macht weiter zu vergrößern. Er hält dort Gotts bis Dato großte Waffe gefangen, den Engel Saint Michael, der auf die Erde geschickt wurde, um über die letzten noch guten Menschen zu wachen. Er machte sein Job schon gut, naja er nahm einiges zu sehr zu Herzen, verstand einige Vorgänge auf der Erde nicht und brachte sich somit selber in Gefangenschaft.
Gott holt deswegen Papst Oswald Leopold den Zweiten zu sich, um ihn und seinen Nichtskönner von Sohn Jesus Christus, auch J genannt, damit zu beauftragen Saint Michael zu retten. Wie sie dies machen und was sonst noch so passiert muss man wirklich selber gelesen haben!
Fazit: I vote for Battle Pope! Das Comic beinhaltet so viele Gags, Verarschungen und Sprüche, dass ich sie hier nun nicht aufzählen werde, aber ich kann euch sagen ihr werdet einen Heiden Spaß dabei haben, wenn ihr es lesen werdet. Noch nie waren die Themen Gott, Jesus, Papst und Religion so erfrischend und lustig wie hier. Das Comic hat für jeden, der gerne lacht bzw. mal wieder lachen möchte was zu bieten. Nach "The Walking Dead" definitiv das beste Comic seit meinem Neuanfang!
Zuschlagen und lachen bis die Pisse läuft!
Nächstes Mal: Freaks Of The Heartland
Zuletzt geändert von Hedbang am 03.06.2008 02:18, insgesamt 3-mal geändert.
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Titel: Freaks Of The Heartland Autor:Steve Niles Zeichner:Greg Ruth Publisher:Dark Horse Comics Format: Mini-Serie Status: Abgeschlossen Umfasst: 5 Ausgaben
Story: Diese Mini-Serie spielt in Gristlewood Valley, einem kleinen ländlichen Dorf irgendwo im Nirgendwo. In diesem Nirgendwo lebt der junge Trevor und sein Bruder Will auf einer Farm. Wobei Will eher gesagt in der Scheune sein Dasein fristet, denn Will ist nicht so wie jedes Kind. Will ist was besonderes und damit können seine Eltern bzw. sein Vater nicht leben. Er sieht anders aus, benimmt sich anders und ist für den ersten Eindruck nicht ganz auf der Höhe. Sein Vater bezeichnet ihn als Ding und sein Bruder Trevor nennt ihn liebevoll Critter. Das mag zwar im ersten Moment hart klingen, aber Trevor ist der Einzige, der Will Gesellschaft leistet und ihn Nachts über die großen weiten Felder ausführt. Die Situation spitzt sich zu, als Trevor mitbekommt, dass sein Vater Henry und ein weiterer Bewohner von Gristlewood Valley namens Lee Carver sich darüber unterhalten, dass Lee seine Tochter erschossen hat, weil sie, dieser verdammte Freak, eins seiner Schweine getötet hat. Schon Tage zuvor hörte Trevor, dass sein Vater "dem Ganzen" ein Ende setzen will und seine Frau Marion, sprich Wills und Trevors Mutter, nichts dagegen tun könne. Trevor fasst den Entschluss mit Will zu flüchten. Beim Fluchtversucht geht jedoch was schief...
Fazit: Mir hat das Comic sehr gefallen. Es schlägt zwar nicht solche Serien wie "The Walking Dead", aber es zählt mit zu den 10 besten Serien, die ich seit meinem Neustart gelesen habe. Die Geschichte lebt zum Teil von Schlüsselmomenten, die das ganze Geschehen um 180 Grad drehen. Kaum denkt man, man wüsste was gleich passiert schickt das Comic einen wieder durch die Ahnungslosigkeit, was die Geschichte immer spannender macht. Ganz wichtig für de Geschichte sind natürlich Trevor und Will. Je mehr man mitbekommt und je mehr Will zu leben anfängt nimmt es einen mit und Mitleid und Trauer kommen hoch. Man fühlt förmlich, dass Will einen Leben in der Hölle geführt hat. Was das Ganze noch verschärft ist, dass Will von Grund auf ein liebenswürdiger Mensch ist. Ich hatte schon leicht solch einen Moment, wo ich dachte, dass sowas nicht sein kann. Wie kann man einem solch netten Menschen sowas antun? Einziges Manko man erfährt nicht warum bestimmte Kinder anders sind und warum die besondere Fähigkeiten haben. Wer Geschichten mag, die einen ein wenig aufwühlen und auf Twists a la "The Village" steht sollte zugreifen.
Nächstes Mal: Welcome To Hoxford
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